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Betriebskosten Entwicklung


 
 
Betriebskosten - kein unbekanntes Wesen Entwicklung in unserer Genossenschaft in 2008

Das Wichtigste vorab: Wir haben gute Werte und wir haben ein effektives Betriebskostenmanagement. Die Abrechnung wird in unserem Unternehmen seit Jahren termingerecht und in einer sehr hohen Qualität ausgeführt. Wir haben daher auch so gut wie keine Beschwerden.

Wie sich die kalten und auch die warmen Betriebskosten in den vergangenen Jahren, auch im Vergleich zum Durchschnitt entwickelt haben, können Sie an den Tabellen ablesen.





Sparsame Genossenschafter
Die guten Werte im Vergleich zum Durchschnitt des BBU (Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.) belegen unser sehr effektives Betriebskostenmanagement und zeigen, dass unsere Genossenschafter sparsam sind. Die guten Werte bekommen ein noch größeres Gewicht, wenn man berücksichtigt, dass wir einen höheren Vermietungsstand als der Durchschnitt der BBU Unternehmen haben (Leerstand BBU 2006: 4 Prozent, unser Leerstand nur 2,94 Prozent) und damit verbundene höhere verbrauchsabhängige Kosten haben.

Mehr geheizt
Der Verbrauch der Heizkosten ist allerdings um sieben bis zehn Prozent gestiegen: Durch die lange Kälteperiode im vergangenen Jahr haben alle mehr geheizt und es sind auch mehr Wohnungen vermietet.

Preistreiber Staat
Die in der Vorjahresanalyse getroffenen Aussagen zu den wesentlichen Preistreiber bei den Betriebskosten bleiben wie schon im Vorjahr Bund und Länder.

Diese Kosten haben wir reduziert
  1. Stromzähler reduziert um 22 Stück: 1.258,18 Euro gespart
  2. Kaltwasserzähler reduziert: ca. 2.600 Euro in 2007 gespart, ca. 4.300 Euro in 2008 gespart, die in die Betriebskostenabrechnung 2009 den Genossenschaftern gutgeschrieben werden. In 2009 werden wir 8.500 Euro einsparen.
  3. Müllkosten um 26.000 Euro gesenkt, durch unser Müllmanagement (in 2007 waren es 16.500 Euro Ersparnis)
  4. Erhebliche Heizkosteneinsparung durch unsere hochwertige energetische Sanierung.
  5. Die Preise für Nachtspeicherheizung können für 2010 um 13,4 Prozent gesenkt werden. Grund: Intensive Verhandlungen mit Vattenfall.
  6. Der von der BSR ab 1. Januar 2009 eingeführte Gewichtszuschlag bei Mülltonnen (bis zu 100 Prozent Preisaufschlag) wurde durch unsere Aktivitäten und offensichtlich auch erheblichen politischen Druck erst einmal ausgesetzt.
  7. Die Kosten für Papierentsorgung von ursprünglich drei Euro pro Tonne und Leerung konnten wir über die Jahre bis zum 3. Quartal 2008 auf Null senken. Damit wurde eine Kosteneinsparung von 22.500 Euro (2005) auf 6.500 Euro (2008) erreicht. Hintergrund: Starker Anstieg der Weltmarktpreise für Papier.

Pünktlich und gut
Die Betriebskostenabrechnung 2008 wurde wie geplant zum 1. Oktober 2009 in hoher Qualität erstellt. Wir haben innerbetriebliche Abläufe noch weiter verbessert, wodurch Fehler - insbesondere der Fremdabrechner - schon im Vorfeld erkannt und berichtigt werden.

Ständige Marktanalyse
Wir analysieren über das ganze Jahr die Veränderungen des Marktes und der Kosten. Daraus werden objektbezogene Informationen zur Betriebskostenabrechnung erstellt, die mit der Betriebskostenabrechnung in den einzelnen Häusern ausgehängt werden. Durch die Analyse der Preisentwicklung wird eine Prognose für die notwendigen Vorauszahlungen getroffen. Wir berücksichtigen dabei, dass die Mehrheit der Genossenschafter keine Betriebskostennachzahlungen wünscht.

Nahezu fehlerfrei
Wir versenden jährlich 2.600 Betriebskostenabrechnungen (ausgezogene Mitglieder erhalten auch eine Betriebskostenabrechnung). Die Anzahl der Anrufer und der Schreiben von ca. 200 (im Jahr 2002) sank auf ca. 140 und ist damit wirklich gering. Vor allem, weil jeder Dritte persönliche Wünsche äußert (Ratenzahlung, höhere oder niedrigere Betriebskostenvorauszahlung oder eine Kontenänderung).

Kommende Preissteigerungen

  • Mehr Komfort wird auch mehr kosten: Auf Wunsch werden immer mehr Treppenhäuser durch Firmen gereinigt und auch die Aufzugsanbauten bringen Kosten mit sich.
  • Preissteigerungen von Versorgern erwarten wir aktuell nur von den Wasserbetrieben und der Müllentsorgung.
  • Durch den Preisverfall für Papier auf dem internationalen Markt konnten wir die kostenlose Papierentsorgung ab 1. Oktober 2009 nicht mehr aufrecht halten. Der Preis beträgt jetzt 1,35 Euro pro Leerung und Tonne.

  • Fazit

    Die umfangreichen Bemühungen des Vorstandes und der Mitarbeiter zur Senkung der Betriebskosten waren erfolgreich. Wir werden diesen Weg weiter gehen. Und wir werden bei Bedarf die Verträge den neuen Wünschen und Anforderungen anpassen.

    Hans Schott
    Kaufmännischer Vorstand


    Jörg Kleeßen
    Technischer Vorstand


     
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